ThyssenKrupp-Express-Strukturen mit 40% Schutz und 4 Jahren Laufzeit

Der Essener ThyssenKrupp-Konzern (ISIN: DE0007500001) kann bei verbesserten Rahmenbedingungen sowohl auf Erfolge der Stahl- als auch der Industriesparten verweisen – vor diesem Hintergrund haben die Analysten der Société Générale ihre Kursprognose für die Aktie bereits Ende Mai deutlich erhöht. Auf Sicht der nächsten zwölf Monate solle der Wert eines Anteils bei 30,80 Euro liegen. Bei einem aktuellen Kursniveau von 25,50 Euro errechnet sich ein Kurspotenzial von 20 Prozent. Anleger, die nicht nur in einem positiven Szenario, sondern bereits bei einer Seitwärtsbewegung eine attraktive Rendite erzielen möchten, könnten zu den bewährten Express-Strukturen greifen.

Jeweils 40 Prozent Sicherheitspuffer und 4 Jahre Laufzeit

Die HypoVereinsbank bietet zwei Produkte zur Zeichnung an, die sich hinsichtlich ihres Rendite-Risiko-Profils leicht unterscheiden: Die Express-Aktienanleihe Protect (ISIN DE000HW3V840) zahlt jährlich unabhängig von der Aktienkursentwicklung einen Kupon von 3,6 Prozent – sollte der Aktienkurs an einem der jährlichen Bewertungstage auf oder über der Tilgungsschwelle (= Aktienschlusskurs vom 21.8.2017) notieren, dann wird das Produkt vorzeitig zum Nennwert fällig und spätere Zahlungen entfallen.

Die Tilgungsschwelle des Express-Zertifikats Plus mit der ISIN DE000HW3V857 wird ebenfalls am 21.8. fixiert; sie liegt aber bei nur 95 Prozent des Aktienschlusskurses. Somit ist eine vorzeitige Fälligkeit auch bei einer leicht negativen Aktienperformance möglich. Mit einer (vorzeitigen) Fälligkeit erhalten Anleger zusätzlich zum Nennwert einen Expresskupon von 4,85 Prozent für jedes verstrichene Laufzeitjahr.

Spätestens an den finalen Bewertungstagen der Zertifikate (16.8.2021) sollte die Aktie oberhalb der jeweils 60-prozentigen Barrieren notieren, damit Anleger den vollständigen Nennwert zurückerhalten und damit jeweils den maximalen Ertrag erzielen. Sollte der Aktienkurs dagegen unterhalb der Barriere schließen, dann erfolgt keine Rückzahlung, sondern eine Lieferung von Aktien gemäß Bezugsverhältnis ( = Nennwert / anfänglicher Aktienschlusskurs). Werden diese Aktien später zu einem Kurs unterhalb des anfänglichen Aktienschlusskurses verkauft, entstehen Kapitalverluste. Beide Zertifikate können bis zum 21.8.2017 mit einem Ausgabeaufschlag von 1 bzw. 1,25 Prozent gezeichnet werden.

ZertifikateReport-Fazit: Wer von stark steigenden Kursen ausgeht, kauft die Aktie – klassische Aktienanleger, die sich eher defensiv auf ThyssenKrupp positionieren möchten, können sich jedoch mit Express-Strukturen auch in mageren Börsenzeiten noch interessante (entweder unbedingte oder bedingte) Kuponeinkommen sichern.

Autor: Thorsten Welgen

Quelle: zertifikatereport.de

 Datum: 03.08.2017

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