Continental-Anleihen mit bis zu 8,4%-Chance in 10 Monaten

Mit einem Umsatz von über 40 Mrd. Euro (2016) und mehr als 220.000 Mitarbeitern in 56 Ländern gehört Continental (ISIN: DE0005439004) zu den Top 5 unter den Automobilzulieferern weltweit. Conti hat seine Aktivitäten in 5 Geschäftsbereichen organisiert, von denen die Reifensparte mit 26 Prozent Umsatzanteil zwar noch immer knapp führend ist, aber neben Fahrzeugsicherheit, Digitalisierung, Elektromobilität und Industrietechnik keine dominierende Rolle mehr einnimmt. Die Anleger sind in den letzten 12 Monaten mit Conti gut gefahren: Mit einem Plus von 27 Prozent hängte der Hannoveraner DAX-Konzern den Index mit 6 Prozentpunkten ab. Auch die Analysten blicken positiv in die Zukunft: In den vergangenen 30 Tagen wurden lediglich neutrale und positive Einschätzungen mit 12-Monats-Kurszielen von -5 bis +15 Prozent ausgegeben – sie sind die Grundlage für zwei Anlagestrategien mit Aktienanleihen. 

10 Monate Restlaufzeit – Renditen nach Risikoappetit

Wer von moderat steigenden Kursen ausgeht, aber schon von einer Seitwärtsbewegung profitieren will, könnte auf die ISIN DE000HW4V699 setzen: Die Aktienanleihe zahlt einen Kupon von 9,20 Prozent p.a. Am Bewertungstag (21.09.2018) sollte die Aktie auf aktuellem Niveau schließen (etwa 217 Euro), denn nur bei einem Schlusskurs oberhalb des Basispreises von 210 Euro realisieren Anleger die mögliche Maximalrendite von 8,4 Prozent p.a.

Defensivere Anleger könnten mit der Aktienanleihe (ISIN DE000HW4V673) von einem Sicherheitspuffer profitieren: Sofern die Aktie am Bewertungstag (21.09.2018) gegenüber dem aktuellen Kurs nicht mehr als 17 Prozent nachgibt und unter den Basispreis von 70 Euro rutscht, erzielen sie bei einem Kupon von 4,10 Prozent die Maximalrendite von 3,2 Prozent p.a.

Die Zinskupons in Höhe von 9,2 und 4,1 Prozent p.a. werden unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie gezahlt; sollte diese am Bewertungstag allerdings unterhalb des Basispreises schließen, dann erfolgt an Stelle der Rückzahlung die Lieferung von 4 bzw. 5 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro Nominalwert / 210 bzw. 180 Euro Basispreis, Bruchteile im Barausgleich). Anleger realisieren die Buchverluste erst, wenn sie diese Aktien später zu Kursen unterhalb des Basispreises verkaufen.

ZertifikateReport-Fazit: Anleger, die davon ausgehen, dass der DAX im nächsten Jahr einen Gang zurückschaltet, könnten nach individuellem Risikoprofil eine der beiden Aktienanleihen nutzen, um bereits mit einer Seitwärtsbewegung der Continental-Aktie interessante Renditen zu erzielen; bei fallenden Kursen ähnelt das Investment einem Kaufauftrag mit Limit in Höhe des Basispreises.

Autor: Thorsten Welgen

Quelle: zertifikatereport.de

 Datum: 22.11.2017

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