Deutsche Post mit Express-Rendite bis zu 4,1 Prozent p.a.

Vom 3-Jahres-Tief zum Jahreswechsel bei 22,60 Euro hat die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004) über 36 Prozent zugelegt – aktuell werden wieder 30,50 Euro bezahlt. Damit ist der Aktienkurs immer noch 25 Prozent vom Allzeithoch bei 38,18 Euro (18.12.17) entfernt – eine neue Digitalisierungsinitiative von über 2 Mrd. Euro soll es richten und bereits den 2022er Gewinn um 300 Mio. Euro auf 5,3 Mrd. Euro steigern, so der Konzern gestern auf einer Strategie-Konferenz. Moderate Optimisten können mit einem Express-Zertifikat bereits von einer Seitwärtsbewegung profitieren.

Jährlich sinkende Tilgungsschwellen – 40-prozentiger Puffer am Laufzeitende

Die Konditionen für das Express-Zertifikat der LBBW (ISIN DE000LB2B2D6) werden am 8.10.19 festgelegt: Die anfängliche Tilgungsschwelle wird auf Höhe des Schlusskurses (derzeit 30,50 Euro), die Barriere bei 60 Prozent dessen festgelegt (also 18,30 Euro). Die Barriere liegt damit knapp über dem 5-Jahres-Tief vom Februar 2016 bei 17,30 Euro und ist ausschließlich am finalen Bewertungstag aktiv.

Sofern die Aktie am ersten der jährlichen Bewertungstage („langer“ erster Kupon, 18.12.20) auf oder oberhalb der Tilgungsschwelle schließt, wird das Zertifikat vorzeitig fällig und Anleger erhalten den Nominalwert (1.000 Euro) zuzüglich Express-Kupon (50 Euro, Rendite 3,2 Prozent p.a., Ausgabeaufschlag berücksichtigt) ausgezahlt. Andernfalls erfolgt keine Zahlung und die Laufzeit verlängert sich zumindest bis zum nächsten Bewertungstag. Am 17.12.21 liegt die Tilgungsschwelle nur noch bei 95 Prozent des Startwerts (entsprechend 28,98 Euro). Notiert die Aktie nun darauf oder darüber, wird das Produkt mit einer Zahlung von 1.100 Euro fällig (Rendite 3,9 Prozent p.a.). Ein Kurs darunter hingegen führt abermals zur Verlängerung – die neue Schwelle liegt im Jahr 3 bei 90 Prozent des Startwerts, der ausstehende Kupon beläuft sich dann 150 Euro (Rendite 4,1 Prozent p.a.) usw.

Kommt es zu keiner vorzeitigen Fälligkeit, wird am finalen Bewertungstag (19.12.25) nur noch die niedrige Barriere betrachtet: Solange sie nicht unterschritten wird, erzielen Anleger den maximalen Rückzahlungsbetrag von 1.000 plus 300 Euro (Rendite 4,1 Prozent). Sollte die Aktie jedoch unter der Barriere schließen, erhalten Anleger die Lieferung von 32 Post-Aktien gemäß Bezugsverhältnis (1.000 Euro/30,50 Euro; Bruchteile in bar). Kapitalverluste entstehen, wenn diese Aktien später unter 30,50 Euro verkauft werden. Das Zertifikat kann bis zum 8.10.19 zu 1.010 Euro gezeichnet werden.

ZertifikateReport-Fazit: Das Express-Plus-Zertifikat auf die Deutsche Post eignet sich grundsätzlich für defensiv ausgerichtete Aktienanleger, die nicht nur bei steigenden, sondern schon bei seitwärts oder sogar leicht abwärts tendierenden Kursen eine attraktive Rendite erzielen möchten.

Autor: Thorsten Welgen

Quelle: zertifikatereport.de

Veröffentlicht am 02.10.2019 um 06:49 Uhr.

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